Ein Vierteljahr in Kanada

Ein Vierteljahr in Kanada

Es stimmt. Wie ihr es im Titel gelesen habt, bin ich mittlerweile seit einem Vierteljahr hier. Ich hab in diesen 3 Monaten so viel erlebt und neue Eindrücke bekommen, wie sonst in einem ganzen Jahr nicht. Ich habe positive und negative Erfahrung gesammelt. Schöne Natur, nette Leute und und viel Hockey aber auch Ärger bei der Job- und Wohnungssuche. Im Nachhinein ist alles gut und auch die schlechten Erfahrungen haben mir geholfen, es das nächste mal besser zu machen. Das war auch gerade bei der Jobsuche hilfreich und ich habe einen guten job gefunden. In letzter Zeit läuft alles ziemlich gut und damit beende ich jetzt auch dieses kurze Zwischenfazit und erzähle von der letzten Zeit, denn mein letzter Beitrag ist ja auch wieder eine Weile her…

Es muss noch kurz erwähnt werden, dass Dean seit ungefähr zwei Wochen wieder zuhause in Deutschland ist und mein Abenteuer erstmal alleine weiter geht. 

Job

Das Arbeiten im Biermarkt macht echt ziemlich Spaß. Ich habe jetzt extra vom „Arbeiten im Biermarkt“ geschrieben und nicht „mein Job macht mir viel Spaß“, da das Tellerwaschen, wie man es sich vorstellen könnte, jetzt nicht der vielfältigste Job ist. Für mich macht es das Restaurant an sich, was ziemlich cool aufgemacht ist, die ganzen Köche und Kellner, die wirklich alle cool und lustig drauf sind und eine richtig angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen und ganz wichtig, dass kostenlose Staff Meal. Ich arbeite mit 4 Tagen die Woche nicht so viel, wie ich es mir gewünscht hätte.Denn ich hätte jetzt die Zeit dafür und könnte viel mehr Geld verdienen. Aber es ist für mich okay, da ich es wirklich mag, dort zu arbeiten. 

Schnitzelsandwich. Sehr lecker… 

Der kanadische Winter… 

Es hatte sich mit dem ersten Schneefall im Oktober bereits angebahnt, dass der Winter recht kalt werden könnte, so wie man es sich von einem kanadischen Winter vorstellt. Es waren schon Temperaturen bis -18 Grad Celsius und dann spürt man die Kälte schon ein wenig, wenn man nachts, bei leichtem Wind, mit dem Fahrrad nach Hause fährt. Schnee ist demnach auch schon jede Menge gefallen. Der Unterschied ist, dass der Schnee bei diesen Temperaturen liegen bleibt und nicht nach einem Tag schmilzt, wenn es in Deutschland bei 2 Grad ein bisschen schneit. Seit einer Woche ist es wieder ein bisschen wärmer geworden.

Zum Winter gehört natürlich auch Weihnachten. Die Stadt ist schon weihnachtlich geschmückt und ich hab mir auch gestern mal einen Adventskalender zugelegt. Darauf sollte man doch auch in Kanada nicht verzichten. 

Ganz alleine in einer fremden Stadt?

Da ich auch nicht nur arbeiten oder zuhause gammeln möchte, finde ich es auch wichtig, dass man Leute kennenlernt. Letzte Woche Freitag bin ich abends zum Hockey gucken und essen zu Boston Pizza gegangen. Dort habe ich direkt an der Bar drei Leute kennengelernt und mit denen den Abend verbracht. Es ist also nicht wirklich schwierig mit Leuten in Kontakt zu kommen, erst Recht nicht, wenn man sagt, dass man aus Deutschland kommt. Weiterhin habe ich die Leute von der Arbeit kennengelernt. Die sind zwar alle etwas älter als ich, aber trotzdem total lustig drauf und mit denen werde ich auch demnächst das eine oder andere Bier verhaften. 

Ich muss sagen, ich finde es Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Klingt wie so eine blöder Spruch, aber wenn ich bedenke, dass die Hälfte meiner Reise schon fast vorbei ist und ich in knapp zwei Wochen Ottawa schon verlasse und nach Vancouver fliege, dann ging das echt schnell.

Wo geht’s hin?

Abschließend zu diesem Beitrag noch eine ganz kleine Info über die Veränderung meines Rückfluges. Ich habe mir gedacht, es wäre schön, nach dem kalten Winter in Kanda nochmal etwas Exotik und Wärme zu erleben. Deshalb habe ich meinen Rückflug ein wenig umbuchen lassen, sodass ich bevor ich nach Hause komme,  noch eine ganz nette Inselgruppe im Pazifik besuche 😉

Soviel dazu und ich denke mal, dass ich euch Nächstes mal nicht wieder so lange auf einen neuen Beitrag warten lasse…

2 Gedanken zu „Ein Vierteljahr in Kanada

  1. Hahaha, nette Inselgruppe im Pazifik??? Was da wohl gemeint ist… 😀 Und wolltest du dann nicht über Neuseeland zurück?

    Anyway, hört sich alles super an. Wie ich sicherlich schon bei unserem Abschied auf dem Kiez 3-8 mal erzählt habe, sind diese Erfahrung so grandios, wie ich sie ja auch in AUS erleben durfte… Also, genieße jeden Tag, nie rumgammeln, immer was machen und die Zeit nutzen! Wie du selbst sagst, sie vergeht wie im Fluge!! ENJOY!!!

  2. Ne das mit Neuseeland und Australien wird nichts, aber ich fliege von Honolulu über LA zurück nach Deutschland. Ist ja auch nicht schlecht 😉

Kommentare sind geschlossen.

Kommentare sind geschlossen.