Arbeiten in Vancouver

Arbeiten in Vancouver

Ich habe mich schnell, nachdem ich wieder alleine unterwegs war, nach Jobs umgeguckt und einige Bewerbungen abgegeben. Ich hatte ziemlich viele Interviews dieses Mal, aber dabei blieb es auch erstmal. Meistens ist es daran gescheitert, dass ich nur für zwei Monate verfügbar gewesen wäre. Was mir bis dahin nicht aufgefallen ist, ist dass im Hostel überall „hiring“ Schilder waren. Ein Arbeitsweg von 10 Sekunden passt mir auch deutlich besser, als vielleicht sogar noch Bus fahren zu müssen. Den Job im Hostel habe ich ziemlich schnell bekommen. Eigentlich habe ich mich in der Küche beworben, wurde dann aber für eine Nachtschichtstelle angefragt.

Jetzt arbeite ich drei bis vier Mal die Woche von 20 Uhr abends bis 8 Uhr morgens und putze ein paar Bäder, bereite das Frühstück vor oder sitze an der Rezeption herum. Manchmal darf ich auch 200 kg schwere Koffer in den dritten Stock tragen, wobei mir aufgefallen ist, dass diese doch eher von weiblichen Gästen kommen. Ich kann mich über den Job aber überhaupt nicht beklagen, da es größtenteils echt einfache Arbeit ist und mit nur drei bis vier Tagen die Woche, hat man auch echt viel Freizeit. Das Beste an der Hostelarbeit ist, dass ich hier dadurch viel günstiger wohnen kann. Ich bekomme ungefähr 50% Rabatt und wohne für wenig Geld mitten in Downtwon Vancouver. Finde ich persönlich ganz nett.

Neuer general manager Niklas Marzahn 😉

Freizeit

Ich war erneut beim Spiel der Vancouver Canucks. Dieses mal gegen Edmonton, mein Lieblingsteam. Darum hat es mich auch nicht gestört, dass Vancouver, wie eigentlich immer, verloren hat. Ich habe mir noch das Gelände der University of British Columbia angeguckt, was ziemlich cool war und direkt am Strand liegt.

Victoria auf Vancouver Island

Gestern war ich für 2 Tage in Victoria mit Lewis, auch ein Kumpel, den ich im Hostel kennengelernt habe. Im Hostel sind übrigens 45% Australier, 45% Deutsche und 10% andere. Zurück zu Victoria. Vancouver -> Victoria ist eine ganz schöne Reise, außer man nimmt das Wasserflugzeug. Zuerst fährt man eine Stunde Bus, dann 1,5 Stunden Fähre und dann nochmal ne Stunde Bus. Es hat sich aber echt gelohnt. Wir hatten sehr gutes Wetter und die Stadt hat echt schöne Ecken. Wir haben dort auch in einem Hostel gewohnt, nicht so schön wie unseres, aber trotzdem ok.

In der Bar unten im Hostel bleibe ich übrigens stehts meinem Wasser treu. Ich habe zwar auch keine anderen Möglichkeiten, aber wenn dann am Ende die Rechnung kommt und alle einen Haufen Geld bezahlen, komme ich mit 0$ immer ganz gut weg…

2 Gedanken zu „Arbeiten in Vancouver

  1. Mahlzeit, General Manager,

    ich wollte mal Bescheid sagen, dass die ersten drei Buchstaben eures Leuchtschildes nicht funzen. Mach das doch mal heil, wenn du so viel Zeit hast 😀

    Enjoy!! 🙂

  2. @V-Mann: Das fiel mir auch sofort auf. Könnte Absicht sein und auf Special K Päckchen hinweisen die vor Ort gepackt werden. Und ich meine damit nicht Kellogg’s??

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