Sechs Monate Kanada schon um?

Sechs Monate Kanada schon um?

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir ist das letzte halbe Jahr ziemlich schnell vorgekommen. Bevor jetzt von mir hier aber ein Fazit über die ganze Work&Travel Geschichte kommt, erstmal zu der letzten Zeit.

Schnee in Vancouver

Es ist tatsächlich passiert. Die Temperaturen sind in den letzten paar Wochen deutlich gesunken. Von angenehmen 10 Grad, jetzt nur noch selten über 3-4 Grad. Somit kamen auch die ersten Schneefälle in diesem Winter. Schnee ist in Vancouver eher eine Seltenheit. Das merkt man auch daran, wie die Stadt schon bei einem Zentimeter Schnee ins Schneechaos gerät und auf den Straßen nichts mehr funktioniert.

Mein erstes Mal Skifahren

Ich wollte Kanada nicht verlassen, ohne mal Ski gefahren zu sein. Es traf sich ganz gut, dass der gute Henric in Whistler arbeitet und ich mich eine Nacht in seiner Wohnung einquartieren konnte. Ich bin morgens ganz früh nach Whistler gefahren und wir sind bis nachmittags Ski gefahren. Es hat sich herausgestellt, dass ich ein Naturtalent auf Skiern bin- ich hab auch nichts anderes erwartet… 😉

Whistler

Skifahren hat echt total viel Spaß gemacht, so dass ich eine Woche später direkt nochmal, dieses Mal mit Lewis und einem anderen Kumpel in ein anderes Skigebiet gefahren bin. Dieses Mal waren wir auf Cypress Mountain. Das ist ein bisschen näher an Vancouver dran, dafür aber auch nicht so riesig wie Whistler. Die Aussicht war trotzdem unschlagbar von Cypress Mountain. Man hatte Ausblick auf das Meer und auf die Berge gleichzeitig. Eine kleine Sache wäre da noch… Beim zweiten Mal Skifahren hab ich mich beim Runterpurzeln auf einer sehr steilen Buckelpiste, auf die ich ungewollt geraten bin, ein Band im rechten Daumen gezerrt. Spielt nicht so richtig meinen Plänen für Hawaii in die Karten, aber was will man machen…

Aussicht von Cypress Mountain

Leben im Hostel

Zum Leben im Hostel muss ich nach wie vor sagen, dass es mega viel Spaß macht. Gerade in den letzten Wochen habe ich so viele neue nette Leute kennengelernt und das Arbeiten hat auch immer noch Spaß gemacht. Bin jetzt aber trotzdem auch froh, dass die Nachtschichten ein Ende haben und ich mich langsam wieder an einen normalen Schlafrhythmus gewöhnen kann. Für die 2 Monate hätte es echt nicht besser laufen können, mit Wohnen und Arbeiten im Hostel, aber ich freu mich auch schon irgendwie wieder auf ein Einzelzimmer…

Es ist wie immer ein bisschen traurig, einen Ort, an dem man immerhin zwei Monate gewohnt hat und viele nette Menschen kennengelernt hat, zu verlassen, aber ich freu mich jetzt auch schon darauf, meine Reise mit ein paar sonnigen Wochen in den Staaten zu beenden…

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