Vancouver
Seit meinem letzten Beitrag ist wieder einiges passiert und dieser Beitrag ist schon wieder überfällig. Bevor ich mit meinem Bericht beginne, wünsche ich euch erstmal ein frohes neues Jahr.
Weihnachtszeit und Silvester
Die Feiertage habe ich, wie im letzten Beitrag erwähnt, mit meiner Freundin verbracht. Wir hatten eine kleines Studio Apartment in einer Vorstadt von Vancouver. In Vancouver war man aber in ungefähr 30 min mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir haben viel zusammen erlebt und unternommen. Noch vor Weihnachten haben wir unser erstes Weihnachtsgeschenk bekommen. Es waren Karten für ein Eishockeyspiel der Vancouver Canucks. Direkt am 2. Tag abends irgendwo hinzugehen, war ein bisschen hart für Leute mit Jetlag… Marte hat die Drittelpausen aber effektiv für power naps genutzt, um während des Spiels halbwegs wach bleiben zu können. Das Spiel war trotz weniger Tore dennoch interessant und es hat viel Spaß gemacht.

Heiligabend waren wir im „Top of Vancouver“ Restaurant essen. Das ist ein Restaurant im obersten Stockwerk eines Hochhauses und das besondere ist, dass man sich in 60 Minuten einmal um 360 Grad dreht. Man hatte also einen echt guten Ausblick und es gab leckeres Essen. Ich hatte vorher noch nie so teuer gegessen- Vielen Dank nochmal für das schöne Geschenk 😉 .

Zwischen den Feiertagen haben wir den guten Henric (Klassenkamerad) in Whistler besucht. Das liegt ungefähr 2 Stunden nördlich von Vancouver und ist ein kleines Dorf in den Bergen. In Whistler fanden 2010, wie auch in Vancouver, die olympischen Spiele statt und es hat sich seitdem zu einem sehr beliebten und bekannten Skigebiet entwickelt. Es war ziemlich cool mal so viel Schnee zu sehen. Wir sind auch mit einer Gondel auf den Berg gefahren, es war aber leider ziemlich schlechte Sicht an dem Tag. Ski gefahren sind wir nicht, aber das möchte ich auf jeden Fall bei einem zweiten Besuch nachholen.

Silvester verlief relativ unspektakulär bei uns. Wir haben uns zwar das Feuerwerk in Vancouver angeguckt, was auch ganz cool war, aber danach hatten wir nicht viele Möglichkeiten, außer wieder nach Hause zu fahren, weil wir ja nicht feiern gehen konnten.

Wir sind außerdem auch viel einfach so in die Stadt reingefahren um zu shoppen, essen oder einfach die Stadt anzugucken. Marte ist jetzt wieder zuhause und mein Abenteuer geht alleine weiter.
Wieder alleine unterwegs
Seit einer Woche bin ich wieder alleine unterwegs und bin seitdem auf Jobsuche. Ich wohne in einem Hostel in Vancouver Downtown. Im Hostel zu leben hat Vor- und Nachteile. Man hat so gut wie keine Privatsphäre, da man in Mehrbettzimmern schläft. Andersrum lernt man so natürlich auch sehr schnell viele Leute kennen. Die Leute hier im Hostel kommen aus allen Teilen der Welt und machen auch Work&Travel oder Reisen einfach nur herum. Vor ein paar Tagen war Henric nochmal in Vancouver und wir haben zusammen in Vancouver Zeit verbracht.
4 Gedanken zu „Vancouver“
Hey Niklas, geht langsam auf die Zielgerade!! Nicht vergessen, immer die Zeit zu genießen!! Nicht über Dinge ärgern oder alltäglich werden lassen!! Die Zeit ist dafür zu schade 🙂
Und warum konntet ihr Silvester nicht noch feiern?
Danke, ja die Zeit ist echt schon weit fortgeschritten. Silvester konnten wir uns zwar das Feuerwerk angucken, aber um auf irgendeine Party zu gehen, muss man hier 19 sein…
Ach guck, 19 Jahre… Naja 🙂 Ihr habt ja noch so viel Zeit im Leben…
Aber eine Frage habe ich noch. In dem Restaurant, musstet ihr euch da selbst alle Minute um 6° drehen oder hat das das Servicepersonal gemacht???… 😀
Bei so einem teueren Restaurant wurde das drehen natürlich vom Servicepersonal übernommen
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