LA und ab nach Hause

LA und ab nach Hause

Seit über drei Wochen bin ich jetzt schon wieder zuhause und bevor ich es gar nicht mehr mache, muss ich jetzt mal den Abschlussbeitrag schreiben.

LA

Die letzten fünf Tage meiner Reise habe ich in LA verbracht. Dort habe ich in einem sehr guten Hostel direkt am Walk of Fame gewohnt. Ich habe mir Hollywood, Beverly Hills und die Strände Santa Monica und Venice Beach angeguckt. Außerdem bin ich einen Tag lang in den Hollywood Hills gewandert und bin zum Griffith Obsavatory, sowie zum Hollywood Sign gewandert. Am letzten Tag habe ich noch eine Tour durch die Warner Bros. Studios gemacht. Dort wurde man mit einem kleinen Auto durch das Warner Bros. Gelände gefahren und man konnte sich die Drehorte und Filmsets angucken. Ich war z.B. am Set von The Big Bang Theory oder the Ellen Degeneres Show. Es war echt cool, das alles mal in echt zu sehen, was man sonst nur aus dem Fernsehen kennt. 

Das einzige, was an LA nervig ist, ist dass es eine so riesige Stadt ist und man wirklich ewig von einem Ort zum anderen braucht. Wenn man kein Auto hat und nicht sein ganzes Geld für UBER Fahrten ausgeben möchte, muss man Bus oder Bahn fahren. Egal wo man hin will, muss man dafür schon Mal mindestens anderthalb Stunden einplanen. 

Zuhause

Seit dem 18.3 bin ich jetzt wieder zuhause und habe mich auch, nach eine paar Tagen nervigem Jetlag, schnell wieder eingelebt. Es ist zwar auf der einen Seite schade, dass der Trip jetzt vorbei ist, aber es ist auch schön, wieder bei der Familie, meiner Freundin und den Freunden zu sein.

Fazit

Orte

Vancouver und die Gegend um die Stadt herum hat mir in Kanada am besten gefallen. Die Berge, der Pazifik und die Stadt machen Vancouver zu einer Adresse, die ich jedem empfehlen kann, irgendwann mal zu besuchen. Im Osten hat mir Ottawa am besten gefallen. Solltet ihr Ottawa besuchen, dann seht zu, dass ihr bis Oktober diese Gegend verlassen habt, wenn ihr die dicke Winterjacke nicht dabei habt. 

Als kleines Highlight am Ende habe ich mir Hawaii ausgesucht und es hat sich wirklich gelohnt. Wie man bestimmt in meinen letzten Beiträgen schon gemerkt hat, ist Hawaii, meiner Meinung nach, wirklich ein Paradies und genau, wie man sich es vorstellt. 

Los Angeles war auch cool, aber wenn ich nochmal nach Kalifornien reise, werde ich mir wahrscheinlich eher San Francisco angucken und nicht nochmal LA. 

Leute

Mit das beste an so einer Work&Travel Zeit ist, dass man so viele nette Leute kennenlernt. Man verbringt viel Zeit mit Leuten, die man erst seit einer ganz kurzen Zeit kennt, aber kommt sofort klar – Grüße an Dean & Lewis.  Ich habe aber neben vielen Work&Travellern, die aus der ganzen Welt kamen, nur nicht aus Kanada, auch viele Einheimische kennengelernt. 

Auf den Farmen habe ich Menschen kenngelernt, mit denen wir zwar nicht so gut klar gekommen sind, aber es war trotzdem eine wirklich interessante Erfahrung, mal die ländliche Seite Kanadas, wovon Kanada übrigens sehr viel hat, kennenzulernen. 

In Ottawa/Gatineau habe ich die Stadtseite in Kanada kennengelernt. Das habe ich in Vancouver zwar auch, trotzdem waren diese beiden Städte komplett unterschiedlich. In Ottawa habe ich fast nur Kanadier getroffen und auch bei meinem Job haben nur Kanadier gearbeitet. Ich habe dort nicht einen einzigen Deutschen getroffen. Das war in Vancouver komplett anders. Natürlich lag es auch daran, dass ich in einem Hostel gearbeitet und gewohnt habe, aber ich habe nur Leute aus Deutschland, Australien, England oder aus andern Ländern getroffen und kaum Kanadier. Insgesamt kann man sagen, dass Vancouver eine total internationale Stadt ist und das trägt auch stark dazu bei, dass die Stadt mir so gut gefällt. 

Jobs finden

Zum Jobs finden muss ich sagen, dass man sich erstmal an die kanadische Art eines Bewerbungsverfahrens gewöhnen muss und dass man sehr geduldig sein muss. Was ich damit sagen will, ist z.B., wenn man sich beworben hat, meldet sich das Unternehmen nicht, wenn es einen nicht will. Das kann dazu führen, dass man tagelang auf eine Antwort wartet, bis man merkt, dass da nichts mehr kommen wird. Ansonsten muss man sich einfach viel bewerben, am besten online und persönlich und man braucht dann ein bisschen Glück. Jobs gibt es aber in den größeren Städten genug, so dass man nach einer Zeit eigentlich immer irgendwas findet. Zur Not bewirbt man sich halt bei Tim Hortons (Kanadische Fastfoodkette )an der Kasse, die suchen eigentlich immer ( nichts gegen Tim Hortons Mitarbeiter). 

Würde ich es nochmal machen ?

Nach dem Abi etwas wie Work&Travel zu machen, war für mich genau die richtige Entscheidung. Ich bin sehr froh, diese Erfahrung gemacht zu haben. Ich habe viel über Kanada gelernt und viele coole Leute getroffen. Ich glaube, ich bin auch selbständiger geworden und habe mein Englisch verbessert. Durch das Arbeiten in einem fremden Land lernt man mit der Arbeitswelt eine Seite kennen, die man durch „normales“ Reisen nicht wirklich mitbekommt. Gerade das Leben auf der Farm hat mir gezeigt, in was für einfachen Verhältnissen die Menschen auf dem Land teilweise leben.

Bei zukünftigen Reisen werde ich das Geld dafür zuhause verdienen und mich aufs Reisen beschränken.

War Kanada die richtige Entscheidung?

Für mich war Kanada genau das Richtige, obwohl ich manchmal auch auf die ganzen Leute in Australien und Neuseeland neidisch war, im Bezug auf die Temperatur. Besonderes dann, wenn ich bei -20 Grad mitten in der Nacht eine Viertelstunde nach Hause geradelt bin.

Die Landschaft in Kanada ist wirklich wunderschön, mit den Bergen im Westen und den ganzen Seen im Osten. Im Sommer muss es noch viel schöner sein, wenn man dann auch das ganze Wildlfe beobachten kann. Außerdem war es für mich cool, weil ich mich für Eishockey interessiere.

Mein Blog

Erstmal vielen Dank für´s Lesen. Das wars erstmal von hier. Vielleicht wird hier nochmal etwas kommen… Macht Vorschlage

2 Gedanken zu „LA und ab nach Hause

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